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Gerichtshof: Russland verstieß gegen Informationspflicht zu Katyn

Russland hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) gegen die Pflicht verstoßen, dem Straßburger Gericht Dokumente über das Massaker von Katyn (1940) zu liefern.

Zu diesem abschließenden Urteil kam am Montag in Straßburg der EGMR. Russland habe die Ermittlungen zu dem Massaker von Katyn 2004 unterbrochen, ohne den Gerichtshof über die Gründe zu informieren, hieß es in dem Urteil.

Die Richter blieben damit jedoch hinter einem ersten Urteil von 2012 zurück. Damals hatte die EGMR-Kammer Russland wegen «menschenunwürdiger Behandlung» von Angehörigen des Katyn-Massakers verurteilt.