Unsere Themenseiten

Gewerkschaft: Burger Kings Filialkündigungen verunsichern Mitarbeiter

Nach dem Aus für den größten deutschen Lizenznehmer der Fastfood-Kette Burger King stehen die rund 3000 betroffenen Beschäftigten vor einer ungewissen Zukunft.

«Das ist natürlich jetzt eine sehr schwierige Krise für dieses Unternehmen», sagte Guido Zeitler, Referatsleiter für das Gastgewerbe bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

«Wir brauchen ganz schnell Klarheit, wie es mit den einzelnen Restaurants weitergeht, damit die Beschäftigten die Klarheit haben, bei wem sie morgen, übermorgen und überübermorgen noch arbeiten», forderte Zeitler. Theoretisch sei es zwar denkbar, dass eine neue Burger-Kette gegründet werde - aber das sei nicht von heute auf morgen machbar. Zugleich liefen Kosten wie Pachten und Gehälter weiter.

Die NGG erwarte nun, dass Burger King den Beschäftigten zur Seite stehe. Es gebe seit gut eineinhalb Jahren massive Kritik an dem Franchise-Nehmer, sagte Zeitler.

Dieser habe unter anderem versucht, tarifvertragliche Standards zu senken oder zu missachten. Kranke Arbeitnehmer hätten zudem ihr Geld teils gar nicht oder erst verspätet erhalten: «Wir haben sehr viele arbeitsgerichtliche Auseinandersetzungen mit der Yi-Ko Holding geführt.»