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Gräuel und Not in Libyen: Menschenrechtler ziehen düstere Bilanz

Der Bürgerkrieg in Libyen hat rund 400 000 Menschen die Heimat geraubt. Das geht aus einem Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte in Genf hervor. 130 000 Menschen hätten im vergangenen Jahr von Libyen aus per Boot Italien erreicht, 3000 Menschen seien dabei ums Leben gekommen. Die Liste der von der UN dokumentierten Menschenrechtsverstöße ist lang. Tausende Menschen säßen in Lagern ohne jede behördliche Aufsicht fest. Viele Migranten aus anderen afrikanischen Ländern würden festgehalten, sexuell missbraucht und als Arbeitssklaven eingesetzt.