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Gute Unternehmenszahlen treiben deutschen Aktienmarkt an

Die laufende Berichtssaison der Unternehmen hat am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte für gute Stimmung gesorgt.

Der Dax erholte sich am Mittwochmorgen mit plus 0,88 Prozent auf 9246,86 Punkte von seiner zwischenzeitlichen Schwäche. Zu Wochenbeginn war dem deutsche Leitindex die Puste ausgegangen, nachdem er vergangenen Freitag deutlich von der Ankündigung einer weiteren geldpolitischen Lockerung durch die japanische Notenbank profitiert hatte.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Mittwoch im frühen Handel um 0,87 Prozent auf 16 163,15 Punkte nach oben und der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,79 Prozent auf 1252,06 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,80 Prozent.

Durchaus positiv sind einem Händler zufolge die Kongresswahlen in den USA aufgenommen worden. Die Republikaner haben nach dem Abgeordnetenhaus auch wieder die Mehrheit im Senat erobert. Zwar wird das Regieren für den demokratischen US-Präsidenten Barack Obama angesichts einer drohenden Blockadehaltung von nun beiden Kongresskammern noch schwieriger. Allerdings deutete der wahrscheinliche neue Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, noch in der Wahlnacht eine Kompromissbereitschaft der Republikaner an.

Es dominierten aber zunächst die Geschäftszahlen von deutschen Unternehmen: Die Papiere von Axel Springer verteuerten sich um 4,29 Prozent. Der Medienkonzern beschleunigte im dritten Quartal dank eines glänzend laufenden Internetgeschäfts das Wachstum. Die Aktien der Hannover Rück stiegen nach Zahlen um 1,26 Prozent. Der weltweit drittgrößte Rückversicherer sieht sich nach einem überraschend starken Sommerquartal auf Kurs zu seinem Gewinnziel.

Auch der Autozulieferer ElringKlinger, der Chemikalienhändler Brenntag und der Minicomputer-Hersteller Kontron überzeugten die Investoren mit ihren Geschäftsberichten. Für die Anteilsscheine von ElringKlinger und Kontron ging es um mehr als 2 Prozent nach oben, für Brenntag sogar um fast 7 Prozent.

Die Blicke richten sich auch noch auf eine Reihe von Konjunkturdaten wie den Einkaufsmanagerindizes für die Dienstleister aus dem Euroraum. In den USA stehen unter anderem die monatlichen Arbeitsmarktdaten des privaten Anbieters ADP an.