Unsere Themenseiten

Hamilton über Rivalität: «Keine Probleme verursacht»

Hamilton über Rivalität: «Keine Probleme verursacht»
Hamilton über Rivalität: «Keine Probleme verursacht»
Sebastiao Moreira

Weltmeister Lewis Hamilton sieht in seiner Rivalität mit Stallkollege Nico Rosberg kein Gefahrenpotenzial für den Formel-1-Rennstall Mercedes.

«Wir haben überhaupt keine Probleme verursacht, und die Energie innerhalb des Teams ist so hoch, wie sie immer sein wird», sagte der Brite in einem Radio-Interview der BBC, das am 12. Dezember gesendet wird, über das britische Medien aber schon vorab berichteten. «Wir werden niemals beste Freunde werden, aber irgendwie kriegen wir es doch hin.»

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte tags zuvor Hamilton und Rosberg kritisiert. Ihre Rivalität könne dem Rennstall erheblichen Schaden zufügen. «Wir haben eine riesige Geschlossenheit innerhalb des Teams, aber die schwierige Beziehung der Fahrer ist eine unserer Schwachstellen. Und das ist nicht gut», zitierte das Fachportal «motorsport.com» Wolff nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi.

Der dreimalige Weltmeister Hamilton räumte Spannungsmomente mit Rosberg ein, «aber das ist dasselbe wie in jeder anderen Sportart auch». Das Verhältnis von Formel-1-Teamkollegen sorge quasi von alleine für Brisanz. «Man sollte uns wirklich nicht "Teamkollegen" als solche nennen», erläuterte Hamilton. «Das Problem liegt darin, dass es zwei Meisterschaften gibt.»

In der Formel 1 gibt es die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft, «dafür stellen sie uns ein und dafür bezahlen sie uns»; jeder einzelne Pilot wolle aber für sich die Fahrer-Weltmeisterschaft holen.