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Volkswagen ohne Piëch: Autobauer versucht Neustart nach Machtkampf

Europas größter Autobauer Volkswagen steht nach dem erbitterten Machtkampf in seiner Führungsspitze und dem Rücktritt von Chefkontrolleur Ferdinand Piëch vor einer Neuausrichtung. «Hinter uns liegen - vorsichtig gesagt - bewegte Tage», sagte Vorstandschef Martin Winterkorn in Hannover auf der Hauptversammlung. Der Konzern sei nun in ruhigerem Fahrwasser unterwegs. Bei dem Aktionärstreffen fehlte erstmals seit über einem Jahrzehnt an der Aufsichtsratsspitze der langjährige VW-Patriarch Ferdinand Piëch. Er war Ende April als Verlierer des Machtkampfes zurückgetreten.