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Herbstwetter macht sich in Deutschland breit

Sturntief „Sieglinde” fegt über Deutschland. MV blieb bisher jedoch weitgehend verschont. Die Bahn bereitet sich hingegen auf Behinderungen vor.
dpa
Herbstwetter macht sich in Deutschland breit
Herbstwetter macht sich in Deutschland breit Wolfgang Kumm
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Nach einem sonnigen Herbstbeginn wird das Wetter in Deutschland nun erst einmal nass, windig und deutlich kälter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet bundesweit mit Höchstwerten zwischen 11 und 16 Grad.. Zudem regne es gebietsweise.

Grund sei Sturntief „Sieglinde”, das über Südschweden ins Baltikum ziehe. „Es beeinflusst vor allem die Nordosthälfte mit Regen und Sturm und erreicht bis zum Abend die Alpen”, heißt es auf der Internetseite des DWD. In verschiedenen Landesteilen kann es demnach zu Sturmböen kommen.

Sturmflutwarnung für Nordsee

Nach Angaben des Wetterstudios Hiddensee wurden im Binnenland von MV Böen der Stärke acht bis neun gemessen, an der Küste neun bis zehn. „Das ist alles nicht ungewöhnlich”, sagte Meteorologe Stefan Kreibohm am Dienstag.

Während das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie für die Nordsee eine Sturmflutwarnung herausgegeben hat, steigen die Wasserstände an der Ostsee bis zum Mittwoch nur moderat. Im Polizeipräsidium Neubrandenburg wurden bislang keine Sturmschäden gemeldet, auch im Westen des Landes waren bislang keine Schäden bekannt. Der Sturm soll sich in der Nacht wieder legen.

Im Schienenverkehr kann es durch das Sturmtief zu Behinderungen kommen. „Die Deutsche Bahn beobachtet die aktuelle Wetterentwicklung intensiv”, sagte eine Bahnsprecherin. An betroffenen Standorten sollen beispielsweise Bereitschaften verstärkt und Reparaturtrupps sowie Fahrzeuge bereitgestellt werden.