Herzogin von Cornwall
Camilla, Herzogin von Cornwall, im Clarence House: Zu ihrem anstehenden 75. Geburtstag hat sie sich von einer Frauenzeitschrift fotografieren lassen und ein Interview gegeben. Jamie Hawksworth/British Vogue/PA Media/dpa
Britisches Königshaus

Herzogin Camilla macht Fotos für die britische „Vogue”

Einst als „Rottweiler” verspottet, hat sich die Herzogin von Cornwall längst in der Monarchie etabliert. Nun steht ihr 75. Geburtstag bevor.
dpa
London

Die Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, Camilla, hat sich kurz vor ihrem 75. Geburtstag für die britische „Vogue” fotografieren lassen.

Auf einem der Porträts ist die Herzogin von Cornwall in einem blauen Abendkleid im Clarence House zu sehen, dem offiziellen Sitz von Charles (73) und Camilla in London. Das Bild ist für die Titelseite der Juli-Ausgabe bestimmt, wie das Modemagazin am Samstag mitteilte. Camilla, die am 17. Juli 75 wird, gab der „Vogue” zudem ein ausführliches Interview. Sie verriet unter anderem, täglich mit einer ihrer Enkeltöchter „Wordle” zu spielen.

Bei dem Online-Buchstabenspiel müssen in möglichst wenigen Versuchen Wörter mit fünf Buchstaben erraten werden. „Sie schreibt mir, dass sie es beim dritten Versuch geschafft hat und ich antworte: Sorry, bei mir waren's nur zwei”, erzählte Camilla der „Vogue” über den Austausch von Textnachrichten mit der Enkelin. Sie fügte hinzu: „Es tut sehr gut, wenn das Spiel dir sagt, wie brillant du bist.”

Camilla, die einst als „Rottweiler” verspottet wurde, hat sich längst im britischen Königshaus etabliert. Sie engagiert sich unter anderem für Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt.

Anerkennung erhält sie inzwischen auch von Queen Elizabeth II. (96) – die teilte vor einigen Monaten ihren Wunsch mit, dass Camilla nach ihrem Tod den Titel „Queen Consort” tragen solle. Ein Titel, den zuletzt die Mutter Elizabeths, die vor 20 Jahren gestorbene Queen Mum, getragen hatte. Der im vergangenen Jahr im Alter von 99 Jahren gestorbene Mann der britischen Königin, Philip, war zeitlebens ein „Prince Consort” geblieben – und kein „King” geworden.

© dpa-infocom, dpa:220618-99-713486/2

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