MUNITION UND HITZE

Höchste Gefahrenstufe für Waldbrände in Brandenburg

Nach dem erneuten Ausbruch von Waldbränden in Brandenburg stellen die Witterungsbedingungen und Munition im Boden die Einsatzkräfte vor Probleme.
dpa
Trockener Wald
Trockene Äste und Nadelstreu liegen auf dem Boden eines Waldstückes. Die Waldbrandgefahr steigt. Foto: Philipp Schulze
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Potsdam .

Vor allem im Süden und Westen des Bundeslandes könnten schnell neue Feuer entstehen – hier herrschte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen die höchste Gefahrenstufe für Waldbrände.

Im der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus weitete sich ein Waldbrand in der Nacht zum Dienstag von etwa 70 auf mehr als 100 Hektar aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Dort hatte es bereits im Juli 2018 auf einer Fläche von 400 Hektar gebrannt, Anfang Juni 2019 dann erneut auf 1000 Quadratmetern. Weil sich im Boden eines ehemaligen Truppenübungsplatzes dort möglicherweise noch Munition befindet, können Feuer fast nur aus der Luft bekämpft werden. Zwei weitere Hubschrauber der Bundespolizei sollten die Löscharbeiten am Dienstag unterstützen. Niederschläge waren nach DWD-Angaben nicht zu erwarten.

Seit Jahresanfang wurden nach Angaben des brandenburgischen Umweltministeriums etwa 220 Waldbrände im Land registriert. 885 Hektar waren betroffen.

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