DIESEL-SKANDAL

Kläger können nach Autoverkauf auf Schadenersatz hoffen

Am Bundesgerichtshof geht es um Klagen von Volkswagen-Kunden, die ihr Auto weiterverkauft haben. Die Aussichten auf Schadenersatz sind gut.
dpa
Volkswagen – Dieselmotor
Ein Volkswagen Touran mit einem vom Abgas-Skandal betroffenen 2.0l TDI Dieselmotor vom Typ EA189. Foto: picture alliance / dpa Julian Stratenschulte
Karlsruhe ·

Im Dieselskandal haben Kläger auch dann gute Aussichten auf Schadenersatz, wenn sie ihr Auto inzwischen weiterverkauft haben. Das wurde am Dienstag bei zwei Verhandlungen am Bundesgerichtshof deutlich.

Nach vorläufiger Einschätzung des sechsten Zivilsenats ist – etwa für Berechnungen etwaiger Ansprüche – an die Stelle des Wagens der Verkaufspreis getreten. Der Anwalt von Volkswagen hingegen argumentierte in Karlsruhe, wenn der Kläger das Auto nicht mehr zurückgeben könne, falle der Schadenersatz geringer aus. Wann die Richter ein Urteil verkünden, wollten sie später entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:210615-99-999873/2

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