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Koalition will Strafen für Freier von Zwangsprostituierten

Freier sollen künftig bestraft werden, wenn sie wissentlich die Lage von Zwangsprostituierten ausnutzen. Darauf haben sich Union und SPD nach Informationen des «Kölner Stadtanzeigers» geeinigt. Das Strafmaß sei noch unklar, das Bundesjustizministerium werde nun einen entsprechenden Straftatbestand erarbeiten, berichtet die Zeitung. Die Freierbestrafung war bis zuletzt umstritten in der großen Koalition. Für die Union zählte die Verschärfung zu den Kernforderungen bei der Reform des Prostitutionsgesetzes. Die SPD hatte sie als kontraproduktiv abgelehnt.