IN BUNDESREPUBLIK UND DDR

Kommission legt Bericht zu sexuellem Kindesmissbrauch vor

– Rund zwei Jahre nach dem Beginn ihrer Arbeit legt die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs (11.00 Uhr) eine Bilanz ihrer Arbeit vor. Bei der Kommission haben sich seit Mai 2016 rund 1800 Betroffene gemeldet. Sie führte 900 vertrauliche Anhörungen durch. Zusätzlich gingen 320 schriftliche Berichte bei ihr ein.
dpa
Beschädigte Kinderpuppe
Beschädigte Kinderpuppe. Die Kommission untersucht alle Formen sexuellen Kindesmissbrauchs in der Bundesrepublik und in der DDR. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Symbol
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Die Kommission untersucht alle Formen sexuellen Kindesmissbrauchs in der Bundesrepublik und in der DDR. Sie soll Strukturen und Bedingungen aufdecken, die Missbrauch in der Vergangenheit ermöglicht und begünstigt haben - um daraus Lehren für die Gegenwart zu ziehen.

Das Thema sexueller Kindesmissbrauch sei nach wie vor «sehr, sehr groß», betonte Familienministerin Franziska Giffey (SPD) erst vor wenigen Tagen. Nach der soeben veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr 13 683 Kinder als Opfer von sexuellem Missbrauch erfasst. Die Dunkelziffer ist nach Aussage von Experten aber viel größer.

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