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Kreditwürdigkeit: Polen findet Herabstufung «unverständlich»

Kreditwürdigkeit: Polen findet Herabstufung «unverständlich»
Kreditwürdigkeit: Polen findet Herabstufung «unverständlich»
Olivier Hoslet

Der polnische Finanzminister Pawel Szalamacha hält die Herabstufung der Kreditwürdigkeit seines Landes für «unverständlich».

In einer vom Warschauer Finanzministerium veröffentlichten Stellungnahme nannte er die Entscheidung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) enttäuschend und im «Widerspruch zu anderen Agenturen». Der Zustand der polnischen Wirtschaft sei gut, die Entscheidung politisch motiviert.

S&P hatte am Freitag eine schlechtere Note für Polens Bonität mit der umstrittenen Politik der neuen nationalkonservativen Regierung begründet. Die Einschätzung des Landes sinkt um eine Stufe von «A-» auf «BBB+». Der Ausblick für das Rating ist laut der Agentur zudem negativ, was weitere Abstufungen möglich macht. Der S&P-Beschluss führte zu einem Kurseinbruch des polnischen Zloty, der in den vergangenen Tagen bereits den tiefsten Stand seit Jahren im Verhältnis zum Euro und US-Dollar sowie anderen Währungen erreicht hatte.