Deutschland

K+S will schwaches 2018 hinter sich lassen

– Der Dünger- und Salzproduzent K+S will die zahlreichen dürrebedingten Probleme des vergangenen Jahres hinter sich lassen.
dpa
Produktion bei K+S
Ein Lader kippt im Großbunker der Schachtanlage Hattorf des Kali- und Salzproduzenten K+S Rohsalz in ein Rollloch, von wo aus es mit einer Förderanlage weitertransportiert wird. Foto: Arne Dedert
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Ein gute Nachfrage nach Düngemitteln, die steigende Produktion des neuen kanadischen Werkes Bethune und der erwartete Wegfall der abwasserbedingten Produktionsunterbrechungen im Werk Werra stimmen den MDax-Konzern zuversichtlich.

Im abgelaufenen Jahr war der Umsatz zwar um rund 11 Prozent auf 4 Milliarden Euro gestiegen. Der Überschuss brach indes auf 42,1 (Vorjahr: 184,6) Millionen Euro ein. Die Dividende wird weniger stark beschnitten, als erwartet. Die Aktionäre sollen 25 (35) Cent je Aktie bekommen, Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 19 Cent gerechnet.

Dank eines Schlussspurt im letzten Quartal mit einem Ebitda-Wachstum um 22 Prozent auf 228 Millionen Euro konnte K+S das Ebitda im Gesamtjahr 2018 um 5 Prozent auf 606 Millionen Euro steigern. Für 2019 rechnet K+S mit 700 bis 850 Millionen Euro.