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Kunst für Einsteiger auf der Affordable Art Fair

Kunst für Einsteiger auf der Affordable Art Fair
Kunst für Einsteiger auf der Affordable Art Fair
Daniel Reinhardt

Kunst, die man sich leisten kann, verspricht die dritte Ausgabe der Affordable Art Fair in Hamburg.

Von Donnerstag bis Sonntag präsentieren 75 Galerien aus 16 Ländern in der Messehalle A3 zeitgenössische Kunst zwischen 100 und 7500 Euro - darunter Werke von Künstlern wie Günther Uecker, Damien Hirst, Daniel Richter und Barbara McQueen.

«Die Idee, dass Kunst auf hohem Niveau nicht teuer sein muss, hat in Hamburg zahlreiche Anhänger gefunden», sagte Messedirektor Oliver Lähndorf in Hamburg. Im vergangenen Jahr seien 16 500 Besucher gekommen und hätten für zwei Millionen Euro Umsatz gesorgt.

«Die Hälfte der Besucher, die 2013 ein Kunstwerk gekauft haben, haben zuvor noch nie Kunst erworben», sagte Lähndorf. Damit sei man dem Ziel, Berührungsängste abzubauen, näher gekommen. Die Kunstmesse, die der Londoner Galerist Will Ramsay 1999 ins Leben rief, hatte 2012 Deutschlandpremiere gefeiert und erstmals ihre Pforten in Hamburg geöffnet.

Zu den Ausstellern gehören neben Hamburger und deutschen Galerien auch europäische wie Manifold Editions, Brita Prinz Arte, Graeser Contemporary und Jaski Art Gallery sowie asiatische Kunsthändler wie Gallery Kitai und White Birch Gallery.

Bei Art Talks mit internationalen Experten, Galeristen und
Sammlern können die Besucher auch einen Blick hinter die Kulissen des Kunstmarkts werfen. Unter dem Motto «Transcend. Hide. Imprint.» werden Arbeiten der Hamburger Nachwuchskünstler Mika Neu, Verena Schöttmer und Jana Schumacher vorgestellt. «Ich bin mir sicher, dass man in Zukunft noch viel von ihnen hören wird», sagte Kuratorin Judith Waldmann. Die Erlöse kommen vollständig den Künstlern zugute. Weltweit gibt es die Messe den Veranstaltern zufolge mittlerweile auf drei Kontinenten in 14 Metropolen.