RECHTER „FLÜGEL”

Kyffhäuser-Treffen der AfD-Rechtsaußen mit 800 Teilnehmern

Mit Blasmusik und deutschen Fahnen hat der rechtsnationale „Flügel” der AfD im thüringischen Leinefelde sein jährliches Kyffhäuser-Treffen eröffnet.
dpa
Kyffhäusertreffen
Ein Teilnehmer des „Flügel”-Treffens mit einer Deutschland-Flagge. Foto: Swen Pförtner

Zu der nicht öffentlichen Veranstaltung in einer Mehrzweckhalle, die unter dem Motto „Der Osten steht auf” stand, erschienen am Samstag rund 800 Angehörige und Sympathisanten des „Flügel”.

Als Gäste waren unter anderem der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland, der thüringische AfD-Landeschef Björn Höcke und Ellen Kositza, die Ehefrau des neu-rechten Verlegers Götz Kubitschek, angekündigt. Der zweite Vorsitzende, Jörg Meuthen, blieb diesmal fern.

Auch der Verfassungsschutz dürfte sich für das Treffen interessieren, um festzustellen, wer sich der Vereinigung, die keine feste Mitgliedschaft hat, zugehörig fühlt.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft den „Flügel” als Verdachtsfall im Bereich des Rechtsextremismus ein. Ein Teilnehmer des Treffens, der sich am Morgen vor der Halle einfand, trug ein Plakat mit der Aufschrift „Russlanddeutsche für AfD”.

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