Unsere Themenseiten

Lebenslauf gefälscht: SPD fordert Konsequenzen von Hinz

Lebenslauf gefälscht: SPD fordert Konsequenzen von Hinz
Lebenslauf gefälscht: SPD fordert Konsequenzen von Hinz
Sven Hoppe

Die SPD-Bundestagsfraktion hat von ihrem Mitglied Petra Hinz nach Bekanntwerden des gefälschten Lebenslaufs sofortige Konsequenzen gefordert.

Hinz müsse «jetzt alles Erforderliche tun, um weiteren Schaden von der Politik und ihren Kolleginnen und Kollegen, aber auch von sich selbst, abzuwenden», teilte die Parlamentarische Geschäftsführerin Christine Lambrecht mit. Die Fraktion habe Hinz ein persönliches Gespräch angeboten, um über die «hierzu notwendigen Schritte» zu reden.

Die Bundestagsfraktion sei überrascht und enttäuscht über das Eingeständnis von Hinz, in ihrer Biografie falsche Angaben gemacht zu haben. «Gerade in der SPD zählen nicht Hochschul- und Studienabschlüsse, sehr wohl aber Vertrauen und
Glaubwürdigkeit.» Hinz' Anwalt hatte zuvor bestätigt, dass sie weder Abitur gemacht noch Jura studiert habe. Hinz ist seit 2005 Mitglied des Bundestags. Kürzlich hatte sie angekündigt, nicht wieder kandidieren zu wollen.