NACH ILLEGALER WIEDEREINREISE

Libanesisches Clan-Mitglied Miri bleibt in Abschiebehaft

Ein illegal nach Deutschland eingereistes Mitglied des libanesischen Miri-Clans bleibt in Abschiebehaft. Das zuständige Amtsgericht Bremen lehnte eine Beschwerde des Inhaftierten ab und bestätigte eine Haftanordnung vom 30. Oktober.
dpa
Amtsgericht Bremen
Der Angeklagte, ein führendes Mitglied des Miri-Clans, bleibt voerst in Abschiebehaft. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild
Bremen.

Die Beschwerde sei nun zur endgültigen Entscheidung ans Landgericht Bremen weitergereicht worden, wie die Sprecherin des Amtsgerichts am Donnerstag mitteilte. Mehrere Medien hatten zuvor über den Beschluss des Amtsgerichts berichtet.

Der wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilte Ibrahim Miri war im Juli in den Libanon abgeschoben worden – nachdem er bereits viele Jahre lang ausreisepflichtig war. Ende Oktober tauchte er wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen.

Das Amtsgericht ordnete Abschiebehaft bis zum 2. Dezember an. Miris Asylantrag wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als „offensichtlich unbegründet” abgelehnt. Gegen diese Entscheidung sind Rechtsmittel möglich.

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