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Länder melden 6,7 Milliarden Euro an Flutschäden

Das verheerende Hochwasser des Sommers hat in den betroffenen Bundesländern nach jetzigem Stand Schäden in Höhe von 6,7 Milliarden Euro verursacht.

Das geht aus dem Bericht zur Flutkatastrophe hervor, den das Bundesinnenministerium am Mittwoch im Kabinett vorgelegt hat. Es handelt sich um Schäden von Privatleuten, der Wirtschaft und an staatlicher Infrastruktur wie Straßen.

Die höchsten Schäden meldete demnach bislang Sachsen-Anhalt (2,7 Milliarden Euro), gefolgt von Sachsen (1,9 Milliarden) und Bayern (1,3 Milliarden). An der Infrastruktur des Bundes enstanden nach bisheriger Berechnung Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro. Es handelt sich allerdings um vorläufige, nicht um abschließende Zahlen.

Bund und Länder haben zur Beseitigung der Schäden und für den Wiederaufbau einen Hilfsfonds mit einem Volumen von acht Milliarden Euro aufgelegt.

Zwischen Mitte Mai und Anfang Juli war es vor allem im Süden und Osten Deutschlands zu schweren Überschwemmungen gekommen.