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Juncker will vor EU-Referendum «fairen Deal» für Briten

Juncker will vor EU-Referendum «fairen Deal» für Briten
Juncker will vor EU-Referendum «fairen Deal» für Briten
Suzanne Plunkett / Pool

Zu Beginn der Verhandlungen über die Bedingungen der britischen EU-Mitgliedschaft hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Hilfe bei der Suche nach einer Lösung zugesagt.

Juncker wolle vor dem geplanten EU-Referendum einen «fairen Deal» finden und sei sich mit dem britischen Premierminister David Cameron einig, dass mehr Gespräche nötig seien, teilte die Regierung in London nach dem Treffen den beiden am Montagabend auf dem Landsitz des Premiers mit. Cameron habe Juncker deutlich gemacht, dass das britische Volk nicht glücklich mit dem Status quo sei und die EU sich ändern müsse.

Die Briten werden spätestens Ende 2017 per Volksentscheid über ihre Mitgliedschaft in der EU abstimmen. Am Donnerstag soll ein entsprechender Gesetzentwurf vorgestellt werden. Am Donnerstag und Freitag wird Cameron unter anderem nach Frankreich und Deutschland reisen, um über die angestrebten Reformen zu sprechen. Sein Ziel ist, sich in den kommenden Wochen mit den Staats- und Regierungschef der 27 anderen EU-Länder zu verständigen. Die Briten wollen unter anderem Sozialleistungen für Einwanderer aus EU-Ländern beschränken. Als Knackpunkt der Gespräche gilt die Freizügigkeit innerhalb der EU.