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Mädchen sind bei Katastrophen besonders gefährdet

Mädchen und junge Frauen sind nach einem neuen Bericht des Kinderhilfswerks Plan bei Katastrophen besonders stark gefährdet.

Es bestehe die Gefahr, dass sie bei der Flucht oder in einem Notcamp vergewaltigt werden und im Teenageralter ein Kind bekommen, sagte die Geschäftsführerin von Plan International Deutschland (Hamburg), Maike Röttger, bei einem Empfang zum Welt-Mädchentag in Hamburg. «Wenn Überschwemmungen oder ein Erdbeben kommen, sind es meist die Frauen und Kinder, die zu Hause sind.»

Die Wahrscheinlichkeit in Folge einer Naturkatastrophe zu sterben, ist für Frauen und Kinder 14-mal höher als für Männer, heißt es in dem diesjährigen Report «Bedroht, bedrängt, benachteiligt - Mädchen und Katastrophen». «Nur Bildung ist der Schlüssel zur Veränderung», betonte Röttger. Plan arbeitet in 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.