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Medien: Rosberg verlängert Mercedes-Vertrag bis 2018

Medien: Rosberg verlängert Mercedes-Vertrag bis 2018
Medien: Rosberg verlängert Mercedes-Vertrag bis 2018
Janos Marjai

Nach monatelangem Poker hat Formel-1-Spitzenreiter Nico Rosberg Medienberichten zufolge seinen Vertrag bei Mercedes um zwei Jahre bis 2018 verlängert.

Die Einigung auf die letzten Details sei vor dem Großen Preis von Ungarn an diesem Wochenende erfolgt, meldeten die «Bild»-Zeitung und der TV-Sender Sky am Freitag. Rosbergs aktueller Vertrag wäre am Saisonende ausgelaufen. Eine Bestätigung für die Berichte gab es zunächst weder vom Team noch von Rosberg. Der 31-Jährige fährt seit 2010 für Mercedes.

Vor dem elften Saisonrennen am Sonntag führt der gebürtige Wiesbadener die WM-Gesamtwertung mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton an. Hamiltons Vertrag beim Silberpfeil-Team läuft ebenfalls bis Ende 2018.

In den vergangenen Wochen hatten Rosberg und die Mercedes-Führung immer wieder betont, dass es an einer weiteren Zusammenarbeit keine Zweifel geben würde. «Es ist sicher, dass ich noch viele Jahre in Silber fahren will», hatte Rosberg zuletzt gesagt. Allerdings darf auch als sicher gelten, dass zweimalige Vize-Weltmeister bei seinen Vorstellungen über Gehalt und Prämien gern in ähnliche Regionen vorstoßen wollte wie sein Stallrivale Hamilton.

Rosberg holte sich daher für die Detail-Verhandlungen mit Mercedes den ehemaligen Formel-1-Piloten Gerhard Berger als Berater. Der Österreicher galt schon während seiner aktiven Karriere als knallharter Vertragsfuchs. Die Dauer des Pokers um Rosberg hatte im Frühjahr sogar zu Spekulationen geführt, der Deutsche könnte Kimi Räikkönen bei Ferrari ersetzen. Inzwischen hat der Finne jedoch von der Scuderia einen weiteren Einjahresvertrag als Teamkollege von Sebastian Vettel erhalten.

Ohnehin hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im Fall Rosberg versichert: «Wir flirten nirgendwo, er flirtet nirgendwo.» Trotz des intensiven Titelduells zwischen den beiden Mercedes-Piloten, das in dieser Saison durch Unfälle in Spanien und Österreich erneut eskaliert war, hatte der Autobauer stets ein Festhalten an seiner Fahrerpaarung avisiert.