OLYMPIA

Melat Kejeta verpasst Marathon-Medaille: Platz sechs

Melat Kejeta hat den ersten deutschen Medaillengewinn im Marathon bei Olympischen Spielen nach 33 Jahren verpasst. Die 28 Jahre alte WM-Zweite im Halbmarathon vom Laufteam Kassel lief in Sapporo als Sechste in 2:29:16 Stunden ins Ziel.
dpa
Olympiasiegerin
Peres Jepchirchir aus Kenia lief beim Olympia-Marathon in Sapporo als Erste ins Ziel. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa Eugene Hoshiko

Die heutige Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig hatte 1988 in Seoul Bronze gewonnen. „Ich habe versucht, eine Medaille zu bekommen. Aber das Wetter war sehr, sehr warm. Ich habe Magenprobleme gehabt. Ich habe mein Bestes versucht, aber es hat nicht geklappt”, sagte Kejeta dem ZDF.

Einen Doppelerfolg feierte Kenia. Halbmarathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir siegte in 2:27:20 Stunden und gewann das Duell mit Weltrekordlerin Brigid Kosgei, die für die 42,195 Kilometer 2:27:36 Stunden und damit nur 16 Sekunden mehr brauchte. Bronze sicherte sich Molly Seidel aus den USA in 2:27:46 Stunden. Aufgeben musste Weltmeisterin Ruth Chepngetich (Kenia).

Zweitbeste deutsche Läuferin war Deborah Schöneborn. Die Berlinerin erreichte den 18. Platz in 2:33:08 Stunden. Auf den 31. Rang kam die Frankfurterin Katharina Steinruck (2:35:00).

Wegen der zu erwartenden Hitze war der Frauen-Marathon bereits um sechs Uhr (Ortszeit), eine Stunde früher als ursprünglich geplant gestartet. Dennoch mussten die Athletinnen schon in den Morgenstunden bei 29 Grad Celsius laufen.

© dpa-infocom, dpa:210807-99-750907/2

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