EIGENE MIETEN-OBERGRENZE

Mieterverein: Deutsche-Wohnen-Idee wird nicht Schule machen

Der Vorstoß des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen mit einer eigenen Mieten-Obergrenze wird aus Sicht des Berliner Mietervereins keine großen Nachahmereffekte nach sich ziehen. „Ich gehe nicht davon aus, dass das Ganze Schule machen wird”, sagte Geschäftsführer Reiner Wild am Montag auf dpa-Anfrage.
dpa
Deutsche Wohnen
Zentrale der börsennotierten Wohnungsgesellschaft „Deutsche Wohnen” in Berlin. Foto: Paul Zinken
Berlin.

Das börsennotierte Unternehmen hatte am Wochenende angekündigt, künftige Mieterhöhungen so zu begrenzen, dass ein Haushalt maximal 30 Prozent seines Nettoeinkommens für die Nettokaltmiete einer angemessenen Wohnfläche aufwenden müsse.

Geschäftsführer Wild betonte, dass viele Mieter aber ihre Einkommensverhältnisse gegenüber Vermietern nicht ständig offen legen wollten und deshalb das Konzept auch wohl in solchen Fällen nicht zur Anwendung kommen werde.

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