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Militärgeheimdienst will Bewerber durchleuchten - Skepsis bei der SPD

Die SPD hält nicht viel von Vorschlägen, Bundeswehr-Bewerber einem «Islamisten-Check» durch den Militärischen Abschirmdienst zu unterziehen. Dies sei eher Aufgabe des Verfassungsschutzes, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD, Rainer Arnold, der dpa. MAD-Präsident Christof Gramm hatte der «Welt» gesagt, mehr als 20 frühere Bundeswehr-Angehörige seien ins Kampfgebiet nach Syrien und in den Irak gereist. Er plädierte für einen «Basis-Check» der Bewerber durch den MAD, damit die Bundeswehr nicht als «Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht werden kann».