Erdbeben in Südwestchina
Durch das Erdbeben sind Felsen auf eine Straße in der Nähe der Stadt Lengqi in der Provinz Sichuan gestürzt. Uncredited/Xinhua/AP/dpa
Naturkatastrophe

Mindestens sieben Tote bei Erdbeben in Südwestchina

Erdstöße erschüttern die Provinz Sichuan im Südwesten Chinas. Sieben Menschen kommen dabei ums Leben, Häuser und Straßen wurden zerstört. Erdbeben sind aber in der Provinz nicht unüblich.
dpa
Peking

Bei einem Erdbeben in Südwestchina sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Erdstöße am Montag in der Provinz Sichuan erreichten nach Angaben von Seismologen die Stärke 6,8 wie Staatsmedien berichteten. Besonders deutlich waren die Erdstöße im Kreis Luding südwestlich der Metropole Chengdu zu spüren.

Es sei zu Erdrutschen gekommen, berichtete das Staatsfernsehen. Im Ort Detuo seien Häuser schwer zerstört worden. In Moxi und Yanzigou seien Kommunikationsverbindungen unterbrochen worden. Straßen seien in Lengfeng beschädigt worden. In der Kreisstadt Luding waren die Menschen aus Angst aus den Häusern auf die Straßen gelaufen.

2008 war die Provinz von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,9 heimgesucht worden. Damals waren mehr als 80.000 Menschen ums Leben gekommen. Sichuan liegt am Rand der Überschiebungszone der indischen Kontinentalplatte und der eurasischen Platte. Wegen Plattenverschiebungen ist die Provinz besonders erdbebengefährdet.

© dpa-infocom, dpa:220905-99-635988/2

zur Homepage