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Nach Bombenfund in Frankfurt: Radrennen soll starten

Nach Bombenfund in Frankfurt: Radrennen soll starten
Nach Bombenfund in Frankfurt: Radrennen soll starten
Arne Dedert

Trotz des Bombenfundes in Oberursel rechnen die Veranstalter des internationalen Radrennens in Frankfurt nicht mit einer Absage. «Ich sehe im Moment keine Gefährdung des Rennens», sagte Veranstalter Bernd Moos-Achenbach der Deutschen Presse-Agentur.

Nach offiziell nicht bestätigten Informationen des Privatsenders Hitradio FFH soll das traditionelle Radrennen rund um Frankfurt am 1. Mai Ziel eines Anschlags gewesen sein. Die Organisatoren selbst haben nach eigenen Angaben darüber auch noch keine Informationen von der Polizei.

Die 54. Auflage des Radklassikers führt über 206 Kilometer durch den Taunus in die Frankfurter City. Bislang waren 700 Polizisten zur Sicherung der Strecke vorgesehen, das Sicherheitsaufgebot könnte nun verstärkt werden. Star der Veranstaltung ist der Wahl-Frankfurter John Degenkolb, der zuletzt die Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix gewonnen hat.

Bei einer Durchsuchungsaktion in Oberursel war in der Nacht zum Donnerstag eine selbst gebaute Bombe gefunden worden, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft bestätigte. Hessens Sicherheitsbehörden haben nach Angaben von Innenminister Peter Beuth mit der Festnahme eines Ehepaars in Oberursel bei Frankfurt einen mutmaßlichen Terroranschlag verhindert. Es gebe den Verdacht eines salafistischen Hintergrunds, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden.