Nachtfrost und morgens eine angezuckerte Landschaft

Nachtfrost und morgens eine angezuckerte Landschaft
Nachtfrost und morgens eine angezuckerte Landschaft
Karl-Josef Hildenbrand

Jetzt ist es soweit: Der Winter übernimmt in der Nacht zum Sonntag laut Wettervorhersage fast in ganz Deutschland die Regie. Das sagte Martin Jonas von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes am Samstag.

Frostfrei blieben allenfalls die Küsten und einige Tallagen im Südwesten. Ansonsten liegen die Tiefstwerte zwischen minus eine und minus acht Grad, wie es weiter hieß. Am kältesten werde es in der Osthälfte Deutschlands.

Gute Nachrichten für Sternschnuppen-Freunde, die die Leoniden beobachten wollen: Sie müssen sich zwar warm anziehen, haben bei klarem Himmel aber weitgehend freie Sicht. Nur vom Hochrhein bis zu den Alpen bildet sich laut der Vorhersage wahrscheinlich Nebel. Im Norden ziehen ein paar Wolken durch, für Himmelsbeobachtungen muss man die Lücken abpassen. Vom Emsland bis zur Lausitz stehen die Sternschnuppen-Chancen am schlechtesten.

„In die nächste Woche hinein werden die Temperaturen nachts tendenziell etwas milder, was nicht heißt, dass es frostfrei wäre”, sagte der Meteorologe. Und es fällt Schnee: in der Nacht zu Montag vor allem in den östlichen Mittelgebirgen sowie in den ostbayerischen Hochlagen von Oberfranken bis nach Niederbayern. Schlitten oder Ski können noch im Keller bleiben: „Die Neuschneemengen bleiben überschaubar”, sagte Jonas.