1899 HOFFENHEIM

Nagelsmann hofft auf „versüßten” Abschied mit Europa League

Julian Nagelsmann hofft in seinem letzten Spiel als Chefcoach der TSG 1899 Hoffenheim noch auf den Sprung ins internationale Geschäft.
dpa
Julian Nagelsmann
Zum letzten Mal auf der Trainerbank von 1899 Hoffenheim: Julian Nagelsmann. Foto: Rolf Vennenbernd

«Der Abschied würde versüßt werden, wenn wir die Europa League erreichen. Es war eine unglaubliche Reise. Jetzt haben wir nochmal 90 Minuten, wo ich einen ordentlichen Job machen will», sagte der 31-Jährige in Zuzenhausen.

Der Tabellenachte tritt zum Bundesliga-Finale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05 an und ist auf Schützenhilfe angewiesen. Zuletzt hatte die TSG nur einen Punkt aus drei Spielen geholt.

Die Kraichgauer müssen in Mainz erneut auf Abwehrspieler Benjamin Hübner (Rückenprobleme) verzichten, zudem fehlen Nadiem Amiri (Bänderriss) und der Langzeitverletzte Dennis Geiger. Nationalspieler Nico Schulz hat nach seinen Knieproblemen zuletzt wieder trainiert.

Nagelsmann verabschiedet sich nach 39 Monaten als Cheftrainer bei der TSG - wie bereits im vergangenen Sommer angekündigt - zu RB Leipzig. Nachdem er Hoffenheim zuletzt in die Europa League und dann in die Champions League geführt hatte, droht der einstige Dorfclub beim Abschied seines Senkrechtstarters leer auszugehen.

«Ich glaube, das große Vermächtnis ist, dass wir einen Kader geschaffen haben, der 200 Millionen bringen kann, wenn man ihn verkaufen würde», sagte Nagelsmann. Der Bundesliga-Fußball sei in Hoffenheim «vielleicht für die nächsten Jahrzehnte gesichert», das gelte auch für die Mitarbeiter und sei ein «Vermächtnis, das mehr wiegt als die Champions-Legaue-Teilnahme».

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