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Nasa benennt rollenden Mars-Stein nach den Rolling Stones

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen Stein auf dem Mars nach den Rolling Stones benannt. Der „Rolling Stones Rock” sei etwas größer als ein Golfball, teilte die Nasa im kalifornischen Pasadena mit.
dpa
Rolling Stones Rock
Er ist klein und er rollt: der „Rolling Stones Rock”. Foto: NASA/JPL-Caltech
Rolling Stones
Bei ihrem Konzert in Pasadena reagierten die Rolling Stones mit Begeisterung auf die Namenstaufe. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP

Durch die Triebwerke des Nasa-Landers „InSight” in Bewegung gesetzt, sei er bei dessen Landung im November 2018 etwa einen Meter weit gerollt. Das zeigen Fotos von Spuren im orangeroten Boden. So weit habe es bisher noch kein Stein bei der Landung eines Nasa-Raumfahrzeugs auf einem anderen Planeten geschafft, teilte die Nasa mit.

Seit Jahrzehnten sei die Musik der Rolling Stones auf der ganzen Erde verbreitet, heißt es in der Mitteilung der Raumfahrtbehörde. Nun erreiche der Einfluss der englischen Rockband den Mars. „Das ist zweifellos ein Meilenstein in unserer langen und ereignisreichen Geschichte”, freute sich die Band am Donnerstagabend auf ihrem Konzert in Pasadena, nur wenige Kilometer entfernt vom Jet Propulsion Laboratory (JPL), das die Mars-Mission leitet.

Offizielle Namen für Objekte und Orte im Sonnensystem dürfe zwar nur die Internationale Astronomische Union vergeben, teilte die Nasa mit. „Rolling Stones Rock” sei deshalb nur ein Spitzname, der es erleichtere, den Stein in wissenschaftlichen Artikeln zu benennen. Außerdem solle der inoffizielle Name des Steins dabei helfen, die Arbeit der Raumfahrtbehörde bei Musikfans auf der ganzen Welt bekannt zu machen.

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