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«Nervenkrieg» beim Minsker Friedens-Gipfel für Ukraine

Das dramatische Ringen um Frieden für die Ostukraine in Minsk ist in der Nacht zum Nervenkrieg geworden. Nach fast achtstündigen Gesprächen war am frühen Morgen noch immer keine Einigung in Sicht, Vertreter der ukrainischen Delegation rechneten gar mit weiteren «fünf bis sechs» Stunden. Nach ersten positiven Anzeichen waren die Gespräche wieder ins Stocken geraten. Nachdem die russische Seite am Abend Zuversicht verbreitet hatte, verlautete weit nach Mitternacht aus Kreisen der anderen Delegationen, Kremlchef Wladimir Putin stelle sich quer.