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Neue Ära am Berliner Ensemble: „Caligula” zum Einstand

Neue Ära am Berliner Ensemble: „Caligula” zum Einstand
Neue Ära am Berliner Ensemble: „Caligula” zum Einstand
Wolfgang Kumm

Am Berliner Ensemble hat eine neue Ära begonnen. Nach dem Weggang von Claus Peymann (80) gab der neue Intendant Oliver Reese (53) am Donnerstagabend seinen Einstand.

Der vom Schauspiel Frankfurt kommende Reese startete seine erste Spielzeit mit Camus' „Caligula” – inszeniert von Antú Romero Nunes und mit Constanze Becker in der Titelrolle.

Mit viel Theaterblut und Spielleidenschaft erzählte das Ensemble um Becker von dem sadistischen, von Weltschmerz geplagten römischen Herrscher – ein ebenso philosophischer wie politischer Abend. Das Premierenpublikum feierte Schauspieler und Regisseur mit langem Applaus.

Zwei weitere Premieren folgen: Am Freitagabend wird das Beziehungsdrama „Nichts von mir” des Norwegers Arne Lygre gezeigt. In dem von der Slowenin Mateja Koleznik inszenierten Stück spielen unter anderem Stars wie Corinna Kirchoff, Judith Engel und Anne Ratte-Polle.

Am Samstagabend bringt Michael Thalheimer Brechts Stück „Der kaukasische Kreidekreis” auf die Bühne. In der Rolle der Grusche ist die österreichische Schauspielerin Stefanie Reinsperger zu sehen.