Neue Umfrage zu den Ängsten der Deutschen

Neue Umfrage zu den Ängsten der Deutschen
Neue Umfrage zu den Ängsten der Deutschen
Rolf Vennenbernd

Was macht den Bundesbürgern am meisten Angst? Seit 1992 lässt die R+V-Versicherung diese Frage einmal im Jahr in einer repräsentativen Umfrage beantworten. Die jüngsten Ergebnisse der Befragung vom Juni und Juli 2018 werden heute in Berlin vorgestellt.

Die Studie „Die Ängste der Deutschen” gilt als kleiner Seismograph der Befindlichkeiten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie, Gesundheit und persönlicher Sorgen.

Für Forscher ist sie spannend, weil sich inzwischen auch Langzeiteffekte beobachten lassen. Im vergangenen Jahr dominierte zum Beispiel weiterhin die Angst vor Terroranschlägen die Liste. Auf einem Rekordtief lagen dagegen Befürchtungen, die mit der wirtschaftlichen Lage zusammenhängen – zum Beispiel die Angst vor Arbeitslosigkeit.

Die Deutschen gelten Wissenschaftlern nach den Analysen der vergangenen Umfragen in ihrer Einschätzung als realistisch. Die sprichwörtliche „German Angst”, die Entwicklungen dem Klischee nach überbewertet und dramatisiert, fanden sie nicht bestätigt. Methodisch werden für die Studie rund 2000 Menschen gebeten, eine Reihe vorgegebener Themen auf einer Skala zwischen eins (gar keine Angst) bis sieben (sehr große Angst) zu bewerten.