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Neuschnee und Frost zu Frühlingsbeginn

Schneetief «Zissi» hat zum Beginn des meteorologischen Frühlings dem Südosten Deutschlands Neuschnee gebracht. Von der Lausitz über die östlichen Mittelgebirge bis nach Schwaben lag am Dienstagmorgen eine dünne Schneedecke.

Im Nordstau des Erzgebirges und der Alpen waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. Im Westen und Norden schien zwar die Sonne, aber die Temperaturen lagen fast überall leicht unter null Grad, und das nächste Tief, «Aloisia», formierte sich schon im Westen.

«Diejenigen, die den Frühling herbeisehnen, müssen sich leider noch etwas gedulden. Ein Ende der nasskalten Witterung ist bis Anfang der kommenden Woche nicht in Sicht», sagte DWD-Meteorologe Robert Hausen. Für die Meteorologen ist seit Dienstag Frühling - sie rechnen in vollen Monaten, der meteorologische Frühling umfasst deshalb die Monate Dezember bis Februar.

«Aloisia» werde zunächst Regen und dann polare Luft mit neuen Schneefällen nach Deutschland bringen, sagte Hausen. Am Mittwoch seien im Westen Gewitter möglich. In den Nächten müsse mit Frost und glatten Straßen gerechnet werden.