VIELE TOTE URLAUBER

Neuseeländische Polizei ermittelt nach Vulkanausbruch

Nach dem Vulkanausbruch in Neuseeland mit mindestens fünf Todesopfern hat die Polizei am Dienstag Ermittlungen zum Hergang der Katastrophe eingeleitet.
dpa
Whakaari, der „dramatische Vulkan”
Rauchender Vulkan auf der White Island: Neuseelands Ureinwohner nennen ihn Whakaari – den „dramatischen Vulkan”. Foto: Supplied/AUCKLAND RESCUE HELICOPTER TRUST/AAP/dpa
Vulkanausbruch
Selbst aus 50 Kilometer Entfernung war die Aschewolke noch zu sehen. Foto: George Novak/New Zealand Herald/AP/dpa
Jacinda Ardern
Die neuseeländische Premierministerin, Jacinda Ardern, äußert sich bei einer Presskonferenz. Foto: Daniel Hicks/AAP/dpa
Abtransport
Dieses von NZME zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt Verletzte, die von Krankenwagen abtransportiert werden. Foto: Katee Shanls/NZME/AP/dpa
Einsatz der Rettungskräfte
Der Notfalldienst betreut eine verletzte Person. Foto: Alan Gibson/New Zealand Herald/dpa
Aschewolke
Der Vulkan brach nach Angaben der Behörden gegen 14.11 Uhr Ortszeit aus. Foto: Uncredited/GNS Science/AP/dpa
Unterwegs
Dieses von GeoNet zur Verfügung gestellte Foto zeigt Touristen auf einem Pfad in der Nähe eines Vulkankraters auf der neuseeländischen Insel White Island. Foto: Uncredited/GeoNet/AP/dpa
Wellington.

Dabei geht es auch um die Frage, ob Todesfälle und Verletzungen hätten vermieden werden können. Mindestens acht Menschen werden auf der Vulkaninsel White Island noch vermisst. Der Polizei zufolge gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass sie noch am Leben sind. 31 Menschen liegen mit teils schweren Verbrennungen in Krankenhäusern. Mehrere schweben in Lebensgefahr.

Unter den Todesopfern sind nach Medienberichten auch zwei ausgebildete Führer, die die Gruppe am Montag auf die Insel begleiteten. Der Vulkan von White Island – etwa 50 Kilometer von der Küste entfernt im Pazifik – ist Neuseelands aktivster Vulkan. Trotz verstärkter Aktivität war er auch in den vergangenen Wochen immer wieder Ziel von Ausflugsbooten. Pro Jahr wird die Insel von etwa 10 000 Menschen besucht.

Zu Kritik an den Rettungsarbeiten sagte ein Polizeisprecher: „Wir glauben absolut, dass jeder, der am Montag von der Insel gebracht werden konnte, auch gerettet wurde.” Mehrere der Verletzten werden in Kliniken behandelt, die speziell für Brandopfer eingerichtet sind. Ein Sprecher des neuseeländischen Gesundheitsministeriums sagte, möglicherweise würde nicht alle überleben. Mehr als 20 Verletzte seien in kritischem Zustand.

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