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Ölpreisverfall führt zum Arbeitsplatzabbau bei Shell

Ölpreisverfall führt zum Arbeitsplatzabbau bei Shell
Ölpreisverfall führt zum Arbeitsplatzabbau bei Shell
Julian Stratenschulte

Der Ölpreisverfall setzt dem britisch-niederländischen Energieriesen Shell stark zu.

Der wichtige bereinigte Gewinn dürfte nach Konzernangaben im Schlussquartal 2015 auf 1,6 bis 1,9 Milliarden US-Dollar abgesackt sein, teilte Shell am Mittwoch mit. Ein Jahr zuvor waren es noch 3,3 Milliarden Dollar gewesen.

Im Zuge der geplanten Übernahme des britischen Gasförderers BG sei 2015 und 2016 ein Abbau von 10 000 Stellen in beiden Unternehmen geplant, hieß es. Die Kosten sollen im laufenden Jahr um weitere drei Milliarden Dollar (2,75 Mrd Euro) gesenkt werden.

Die großen Ölkonzerne sind wegen stark gesunkener Ölpreise stark unter Druck geraten. Trotz des Preisverfalls hält Shell an der geplanten Übernahme des Gasförderers BG Group fest. Diese sei nur noch eine Frage von Wochen, hieß es.