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Hitzewarnung: Wenn der Köper mehr als 32 Grad fühlt

Der Grenzwert für amtliche Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist nicht die gemessene, sondern die «gefühlte Temperatur». Dieser Wert wird mit einem Computermodell errechnet, das den Wärmehaushalt eines Menschen bewertet.

Wenn die berechneten gefühlten Werte auf über 32 Grad steigen, warnt der DWD Gesundheitsministerien der Länder und Betreiber von Alten- und Pflegeheimen vor hoher Wärmebelastung, damit empfindliche Menschen geschützt werden können.

Die gefühlte Temperatur steigt unter sommerlichen Bedingungen viel schneller als die tatsächliche Lufttemperatur, so dass der Wert etliche Grade höher liegen kann als die vom Thermometer angezeigten Werte. Vor allem starke Sonneneinstrahlung und hohe Luftfeuchtigkeit treiben die gefühlte Temperatur nach oben.