Unsere Themenseiten

Polizei: Sehr viele Opfer nach Schüssen in Nachtclub       

Polizei: Sehr viele Opfer nach Schüssen in Nachtclub       
Polizei: Sehr viele Opfer nach Schüssen in Nachtclub       
Univision Florida Central / Han

Bei Schüssen in einem Schwulenclub im US-Staat Florida hat es «sehr viele Opfer» gegeben. Das teilte die Polizei von Orlando auf Twitter mit. Sie sprach außerdem von einem «toten Schützen» in dem Club, ließ zunächst aber offen, ob es möglicherweise mehr als einen Täter gab.

Einzelheiten wurden von einer Pressekonferenz erwartet. Der oder die Schützen hatten das Feuer kurz vor Schließung des Clubs «Pulse» um etwa zwei Uhr am Sonntagmorgen eröffnet. Den Augenzeugenberichten zufolge waren viele Menschen noch am Tanzen, als die Schüsse fielen. Der Club selber rief auf Facebook zur Flucht auf: «Verlasst Pulse und rennt.»

Augenzeugen berichteten von Dutzenden Schüssen in schneller Reihenfolge berichtet - mindestens 40 seien es gewesen, sagte Christopher Hansen dem Sender CNN. «Ich dachte zuerst, es war Musik. Dann warfen sich die Menschen auf den Boden, und ich auch.»

Viele flohen aus dem Gebäude, das Fernsehen zeigte Opfer, die von Clubbesuchern aus dem Gebäude und in Autos getragen wurden. Manche hatten Blut auf ihrer Kleidung. Vor mehreren Krankenhäusern warteten Freunde und Angehörige der Opfer, eine Mutter sagte weinend: «Mein Sohn ist hier. Ich weiß nicht, wie es ihm geht.»

Das Gelände des Clubs war sofort nach den Schüssen weiträumig abgesperrt worden. Die örtlichen Einsatzkräfte wurden von FBI-Bundespolizisten unterstützt. Auch Bombenspürhunde wurden auf dem Gelände eingesetzt. Spekulationen, wonach der oder die Täter eine Bombe bei sich getragen hätten, wurden zunächst nicht bestätigt.

Ausgelöst wurden sie von einer Explosion, die gegen 5.00 Uhr morgens zu hören war. Die Polizei twitterte dann aber, es habe sich um eine von Einsatzkräften herbeigeführte kontrollierte Explosion gehandelt.