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Dopingvorwürfe gegen US-Langlauftrainer von Mo Farah

Dopingvorwürfe gegen US-Langlauftrainer von Mo Farah
Dopingvorwürfe gegen US-Langlauftrainer von Mo Farah
Steve Dykes

Gegen den erfolgreichen US-Langlauftrainer Alberto Salazar gibt es schwere Dopingvorwürfe. Nach einem Bericht des britischen Fernsehsenders BBC soll der 56-Jährige Schützlingen seiner Laufgruppe Nike Oregon Projekt unter anderem das verbotene Mittel Testosteron verabreicht haben.

US-Marathonläuferin Kara Goucher sowie ein ehemaliger Assistent Salazars hatten im BBC von den Dopingpraktiken des weltweit angesehenen Coaches berichtet.

Zur Trainingsgruppe von Salazar im US-Bundesstaat Oregon gehören unter anderem der britische 5000- und 10 000-Meter-Olympiasieger von London, Mo Farah, sowie der London-Zweite über die 10 000 Meter, Galen Rupp. Während es gegen Farah keinerlei Dopinganschuldigungen gibt, wird Salazar vorgeworfen, dem Amerikaner Rupp Testosteron als «medizinische Behandlung» verordnet zu haben.

Sowohl Rupp als auch Salazar bestritten die Vorwürfe. Laut BBC haben neben Goucher mindestens sechs weitere ehemalige Athleten des Nike Oregon Projekts mit der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA) über die Geschehnisse gesprochen. USADA hat sich bislang noch nicht öffentlich geäußert. Der ehemalige Weltklasse-Marathon-Läufer Salazar ist seit 2001 Cheftrainer der Laufgruppe, die damals vom US-Sportartikelhersteller Nike gegründet wurde, um den amerikanischen Langlauf wieder an die Weltspitze zu führen.