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Protestierende Studenten in Mexiko stecken Verwaltungssitz in Brand

Mehr als zwei Wochen nach dem Verschwinden von mehr als 40 Studenten im Südwesten Mexikos haben aufgebrachte Kommilitonen den Sitz der Regionalregierung des Bundesstaats Guerrero in Brand gesteckt. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei drangen sie in das Verwaltungsgebäude in der Provinzhauptstadt Chilpancingo ein und legten in einigen Büros Feuer, wie die Zeitung «Reforma» berichtete. Die Studenten fordern Aufklärung über das Schicksal ihrer verschleppten Kommilitonen. Inzwischen wurden in der Region mehrere Massengräber mit zahlreichen Leichen entdeckt.