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Prozess gegen Ex-Siemens-Manager vertagt

Der Prozess gegen den früheren Siemens-Manager Uriel Sharef ist am Freitag bereits kurz nach Beginn nach einem Antrag der Verteidigung auf Einstellung vertagt worden.

Sharefs Anwalt Heiko Lesch hatte der Staatsanwaltschaft Willkür und einen Verstoß gegen rechtsstaatliche Prinzipien vorgeworfen. So sei der Verteidigung kein ausreichender Einblick in die teils «chaotisch» geführten Ermittlungsakten im Siemens-Komplex gewährt worden, sagte Lesch. Die Vorbereitung einer sachgerechten Verteidigung sei so nicht möglich gewesen.

Staatsanwalt Richard Findl erklärte, der Antrag der Verteidigung erwecke den Eindruck, «als würde man versuchen, das Verfahren zu ersticken». Bis zum nächsten Verhandlungstermin am 17. September will Findl eine Stellungnahme erarbeiten.