GOLDENER OKTOBER

Regen lässt weiter auf sich warten

Sinkende Flusspegel, ausgetrocknete Wälder, verdorrte Ernten: Die Hoffnungen von Land- und Forstwirten auf baldigen Regen in Deutschland erfüllen sich wohl so schnell nicht.
dpa
Regen lässt weiter auf sich warten
Regen lässt weiter auf sich warten Stefan Sauer
Offenbach.

„Die Niederschläge, die die Flüsse füllen können, sind weiter nicht in Sicht”, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag. Zwar schwäche sich das wetterbestimmende Hochdruckgebiet über Weißrussland derzeit weiter ab – doch über der Nordsee bilde sich bereits das nächste.

Hoch „Wolfgang” sorgt laut DWD in den kommenden Tagen für ein paar Wolken und örtlich etwas Sprühregen. Doch das „ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein”, sagte der Meteorologe. Die Folge: Die Pegelstände der Flüsse sinken weiter.

Am Rhein steuern sie bereits auf ein historisches Tief zu. In Kaub nahe dem Loreley-Felsen fehlten am Dienstag nur noch acht Zentimeter bis zum bisherigen Rekordtief aus dem Jahr 2003. Ein Sprecher der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz sprach von einem „Extremereignis”.

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