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Regen und Gewitter in Teilen Deutschlands

Nach tagelanger Hitze haben Gewitter und Regen in Teilen Deutschlands Abkühlung gebracht, aber auch Unfälle und Schäden verursacht. Zunächst regnete es besonders stark in Regionen im Süden und Osten.

In Sachsen auf der A4 bei Zwickau überschlug sich ein Auto wegen Aquaplanings: ein 47-Jähriger starb, seine Frau (43) und seine Tochter (17) wurden als Mitfahrer schwer verletzt.

Im schwäbischen Laupheim bei Biberach wurden beim Einschlag eines Blitzes in ein Mehrfamilienhaus zwei Frauen verletzt. Im thüringischen Schkölen setzte Starkregen Straßen unter Wasser und drang auch in Häuser ein, etwa in einen Friseursalon. In Sachsen-Anhalt fielen bei Sturm Bäume um, Straßen seien überflutet worden, sagte ein Polizeisprecher in Magdeburg. In der Landeshauptstadt wurde eine Oberleitung abgerissen.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Abend noch vor schweren bis extremen Gewittern in Bayern, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Überflutungen seien möglich.

Laut Polizei setzte der Blitz in Laupheim den Dachstuhl in Brand. Eine der beiden verletzten Frauen habe zum Zeitpunkt des Blitzeinschlages die Hand an einem Fenstergriff gehabt und deshalb einen Stromschlag bekommen, hieß es.

In Bayern entwickelten sich von Schwaben und Oberbayern im Laufe des Freitags vielerorts Gewitter. Größere Schäden wurden trotz regional verbreiteten Hagels zunächst nicht bekannt.

Mit den Unwettern fielen die Temperaturen: In München zum Beispiel waren am Nachmittag noch über 30 Grad registriert worden, am Abend waren es dann nur noch um die 20 Grad. In weiten Teilen Deutschlands kühlte es sich ab, etwa auch in Hessen.

Am Freitag vergangener Woche war im unterfränkischen Kitzingen erneut der deutsche Rekordwert von 40,3 Grad registriert worden.