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Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt geht weiter

Der deutsche Aktienmarkt hat an seine Rekordjagd der vergangenen Wochen angeknüpft. Die Geldflut der Notenbanken treibe die Börsen weiter nach oben, sagte Analyst Craig Erlam vom Währungshändler Oanda in London.

Eine erneute Zinssenkung in China bekräftige das Bild der weltweit ungebrochenen Unterstützung der Wirtschaft durch die Zentralbanken. In diesem Monat will zudem die Europäische Zentralbank (EZB) ihr billionenschweres Kaufprogramm für Anleihen beginnen.

Der Dax erreichte bei 11 455 Punkten zum Wochenauftakt einen neuen Rekord. Zuletzt gewann der Leitindex noch 0,35 Prozent auf 11 441,19 Punkte. Börsianer sprachen aber von einem insgesamt eher ruhigen Geschäft.

Auch das Barometer des deutschen Mittelstands, der MDax, setzte seinen Rekordlauf bis 20 278 Punkte fort. Er stand zuletzt 0,58 Prozent höher bei 20 208,78 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax erreichte ein Hoch seit Juni 2001. Er kletterte um 0,17 Prozent auf 1584,43 Punkte.

Auch an den europäischen Börsen blieb die Stimmung gut: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,15 Prozent auf 3604,48 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Juni 2008. Die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und die Verbraucherpreise gaben dem Markt indes kaum Impulse.

Die Verbraucherpreise im Euroraum waren im Februar nicht so stark gefallen wie erwartet. Der schwächere Preisverfall nimmt etwas Druck von der EZB, die ihre Geldpolitik deswegen stark gelockert hat. Die schwelenden Krise in Griechenland und der Ukraine rückten in den Hintergrund.