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Sarkozy lehnt gemeinsame Listen für zweite Wahlrunde ab

Sarkozy lehnt gemeinsame Listen für zweite Wahlrunde ab
Sarkozy lehnt gemeinsame Listen für zweite Wahlrunde ab
Etienne Laurent

Nach der Niederlage seiner Republikaner in der ersten Runde der französischen Regionalwahlen lehnt Parteichef und Ex-Präsident Nicolas Sarkozy ein Bündnis gegen die erfolgreichen Rechtsextremen ab.

Es werde weder eine Fusion mit der Linken geben noch werde seine Partei Listen zurückziehen, kündigte Sarkozy am Sonntag in Paris an. Bis zum zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag gelte es, die Wähler zu mobilisieren.

Nach Hochrechnungen erreichte die rechtsextreme Front National zwischen 29,5 und 30,8 Prozent. Damit liegen die Rechtsextremen vor den Republikanern (27 Prozent) und den Sozialisten von Präsident François Hollande (23 Prozent). Im zweiten Wahlgang können die Sozialisten mit Unterstützung von Grünen und radikaler Linken rechnen, die zusammen bei gut 10 Prozent landeten.