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Saudische Behörden: Bisher keine Ebola-Fälle bei dem Hadsch

Bei dem seit Donnerstag im saudi-arabischen Mekka stattfindenden Hadsch sind bislang keine Fälle von Ebola oder dem Coronavirus Mers bekannt geworden.

Das versicherte der saudische Gesundheitsminister Adel bin Mohammed Faki in einem Interview mit dem Fernsehsender Saudi TV. Rund 7400 Pilgern sei im Vorfeld der Wallfahrt die Einreise nach Saudi-Arabien verboten worden.

Bei den Pilgern handelt es sich vor allem um Muslime aus den westafrikanischen Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia. Saudische Behörden hatten die Sorge, nach der in Westafrika ausgebrochenen Ebola-Epidemie könnten Erreger nach Mekka eingeschleppt werden. Auch gegen eine Ausbreitung des vor allem im Nahen Osten verbreiteten Coronavirus Mers waren Maßnahmen ergriffen worden. Pilger durften nur mit strengen Einreisebestimmungen und gültigen Impfungen Saudi-Arabien betreten.

Mers wurde erst 2012 entdeckt. Seither haben sich im saudischen Königreich nach offiziellen Angaben über 750 Personen infiziert. 319 Menschen seien bereits gestorben. Der Hadsch ist der wichtigste Pilgerritus im Islam. Jedes Jahr nehmen mehrere Millionen Muslime daran teil.