HANDBALL-BUNDESLIGA

SC Magdeburg bleibt Angstgegner vom THW Kiel: 32:31-Sieg

Der SC Magdeburg hat das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga gegen den THW Kiel mit 32:31 (18:19) gewonnen und dem Rekordmeister die erste Saisonniederlage zugefügt. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert eroberte somit die Tabellenführung zurück.
dpa
SC Magdeburg – THW Kiel
Der Magdeburger Tim Hornke (r.) wirft einen Siebenmeter gegen den Kieler Torwart Dario Quenstedt. Foto: Ronny Hartmann
Magdeburg.

Zugleich bliebt der SCM der Angstgegner vom THW. Immerhin siegten die Norddeutschen zum letzten Mal in Magdeburg im April 2015 – damals stand Kiels Trainer Filip Jicha noch als Spieler auf dem Feld. Bester SCM-Werfer war Michael Damgaard (6 Tore), bei Kiel traf Niclas Ekberg (11/4) am besten.

Vor 6600 Zuschauern in der Getec-Arena begann der SCM furios mit 4:1 (5.). „Für mich sind die Magdeburger ein Meisterschaftskandidat”, sagte Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar zuletzt. Nicht in der Halle, weil im Spanien-Urlaub, war an seinem 60. Geburtstag Alfred Gislason, der beide Teams zum Champions-League-Sieger formte. Die erste Vier-Tore-Führung schaffte der SCM dank Damgaard (10:6/13.).

Jicha („Das ist eine der schwersten Auswärtshallen der Welt”) stellte seine Abwehr offensiver auf 3:2:1 um. Das zeigte Wirkung. Dann zahlte sich der Torwartwechsel bei Kiel aus, der Ex-Magdeburger Dario Quenstedt parierte mehrmals – Kiel schaffte beim 19:18 erstmals die Führung (29.).

Nach dem Wechsel war es ein offener Schlagabtausch, Kiel legte immer ein oder zwei Tore vor, Magdeburg glich aus (24:24/43.). Die Vorentscheidung fiel in der 48. Minute: Magdeburg gelang ein Vier-Tore-Lauf vom 24:26 zur 28:26-Führung. Keeper Niklas Landin hielt mit zwei gehaltenen Siebenmetern den THW im Spiel, den dritten versenkte Nationalspieler Matthias Musche aber zum 31:29 (57.).

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