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Schweinsteiger: «Wir brauchen elf Kapitäne»

Schweinsteiger: «Wir brauchen elf Kapitäne»
Schweinsteiger: «Wir brauchen elf Kapitäne»
Arne Dedert

Bastian Schweinsteiger sieht seine neue Rolle als Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als «Ehre und Pflicht», aber nicht als große Veränderung.

«Natürlich ist es eine große Verantwortung. Ich war schon einige Male Kapitän, jetzt ist es offiziell. Es ändert sich nicht viel. Ich bin eh ein Spieler, der denkt, es müssen elf Kapitäne auf dem Platz stehen, um zu gewinnen», erklärte der Münchner am Dienstag in Frankfurt/Main.

Ob der 108-malige Nationalspieler Schweinsteiger das DFB-Team am Mittwoch im Testspiel gegen Australien von Beginn an als Kapitän auf dem Platz führt, später eingewechselt wird oder ganz pausiert, hat Joachim Löw noch nicht entschieden. Die Rückkehr des WM-Helden nach längerer Verletzungspause sei aber ein «wichtiges Zeichen», sagte der Bundestrainer vor der Partie gegen den Asienmeister in Kaiserslautern: «Jeder weiß, wie er bei der WM gespielt hat in den ganz großen Spielen, was er für eine Präsenz hat auf dem Platz.»

«Natürlich ist es eine Ehre, aber auch eine Pflicht. Ich hoffe, dass wir die Aufgaben als Nummer 1 der Welt erfüllen. Das wird nicht immer einfach sein», bemerkte Schweinsteiger mit dem Hinweis, dass die Gegner gegen den Weltmeister «anders spielen als gegen andere Nationen». Entscheidend sei, in der EM-Qualifikation die Punkte zu holen. «Das ist das A und O», sagte Schweinsteiger mit Blick auf das Spiel am kommenden Sonntag in Georgien.