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Schweres Zugunglück in Süditalien

Schweres Zugunglück in Süditalien
Schweres Zugunglück in Süditalien
Italian Fire Brigade / Handout

Ein Frontal-Zusammenstoß zweier Züge in Italien hat vielen Menschen das Leben gekostet. Mindestens elf seien gestorben, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Einsatzkräfte.

Dutzende seien verletzt worden, darunter ein Kleinkind, das lebend aus den Trümmern geborgen wurde. Der Zivilschutz erklärte, die Zahl der Toten sei höher. Die Züge waren am Vormittag nördlich der süditalienischen Stadt Bari auf einer eingleisigen Strecke zwischen Corato und Andria zusammengestoßen.

Auf TV-Bildern war zu sehen, wie die beiden Züge auf offener Strecke vollkommen verkeilt und einige Waggons total zerstört sind. «Es gibt viele Tote», sagte der Chef der Einsatzkräfte, Riccardo Zingaro. Medien berichteten, dass zahlreiche Menschen noch in den Trümmern gefangen seien. Der Unfallort sei nicht leicht zu erreichen. Angeblich waren viele Studenten und Pendler in dem Regionalzug, der von dem privaten Unternehmen Ferrotramviaria betrieben werde. Beide Zügen sollen vier Waggons gehabt haben.

Der italienische Regierungschef Matteo Renzi verlangte eine schnelle Aufklärung, wer an dem Unglück Schuld sei, und sprach den Opfern und deren Familien sein Mitgefühl aus.