STATISTISCHES BUNDESAMT

Seltener und später: Mütter beim ersten Kind 30,1 Jahre alt

In Deutschland werden weniger Kinder geboren – und die Mütter sind bei der Geburt des ersten Babys älter als noch vor zehn Jahren. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Zahlen.
dpa
Ein Baby hält sich an der Hand einer Erwachsenen fest
Frauen in Deutschland bekommen später und seltener Kinder. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild
Wiesbaden.

Frauen in Deutschland bekommen ihr erstes Kind immer später im Leben. Im vergangenen Jahr waren Mütter bei der Geburt des ersten Babys im Schnitt 30,1 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Zehn Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 28,8 Jahren.

Auch kamen den Angaben zufolge weniger Kinder auf die Welt. So wurden 2019 in Deutschland rund 778.100 Babys geboren, das sind 9400 weniger als im Vorjahr.

Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau lag bei 1,54 Kindern, 2018 zuvor waren es noch 1,57. Diese sogenannte Geburtenziffer nahm laut der Statistiker in 14 von 16 Bundesländern ab. Lediglich in Bayern (1,55) und Bremen (1,60) blieb sie unverändert auf dem Vorjahresniveau.

© dpa-infocom, dpa:200729-99-962781/4

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